Thales / Hardware-Sicherheitsmodule

Thales ProtectServer 3

ProtectServer 3 richtet sich an Teams, die eigene Logik im Gerät ausführen wollen: Funktionsmodule laufen innerhalb der Sicherheitsgrenze. Die Geräte tragen FIPS 140-2 Level 3, die Prüfung nach FIPS 140-3 Level 3 läuft. OTOKO plant Einsatz, Entwicklung der Funktionsmodule und Anbindung.

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Thales Luna Network HSM als 1-HE-Rackgerät
Thales

Hardware-Sicherheitsmodul

Bild: Thales (Quelle: cpl.thalesgroup.com)

Thales / Hardware-Sicherheitsmodul

Thales ProtectServer 3 im Überblick.

ProtectServer 3 richtet sich an Teams, die eigene Logik im Gerät ausführen wollen: Funktionsmodule laufen innerhalb der Sicherheitsgrenze. Die Geräte tragen FIPS 140-2 Level 3, die Prüfung nach FIPS 140-3 Level 3 läuft. OTOKO plant Einsatz, Entwicklung der Funktionsmodule und Anbindung.

Thales bietet ProtectServer 3 als externes Netzwerkgerät, als ProtectServer 3+ External mit zwei Netzteilen und vier Gigabit-Anschlüssen und als PCIe-Karte für den Anwendungsserver an. Die FIPS-140-3-Prüfung läuft mit der Firmware 7.03.03 seit September 2025.

ProtectServer 3 richtet sich an Anwendungen, die eigene Logik im geschützten Bereich brauchen: Funktionsmodule laufen innerhalb der Sicherheitsgrenze des HSM. Thales nennt dafür unter anderem Anwendungen rund um Blockchain.

Thales bietet ProtectServer als Netzwerkgerät und als PCIe-Karte an. Wir planen mit Ihnen Einsatz, Entwicklung und Test der Funktionsmodule und die Anbindung an Ihre Anwendungen.

Quelle: Herstellerinformationen von Thales (cpl.thalesgroup.com), sinngemäß wiedergegeben; abgerufen am 26.09.2026. Maßgeblich sind Version, Lizenz und Einsatzbedingungen im konkreten Projekt.

Funktionen und Komponenten

Was das Produkt leistet.

Die wichtigsten Funktionen von Thales ProtectServer 3, nach den Angaben von Thales.

Funktionsmodule

Eigener Code läuft innerhalb der Sicherheitsgrenze des HSM.

Netzwerk oder PCIe

Externe Geräte für das Rechenzentrum oder Karten für den Anwendungsserver.

Zertifizierung

FIPS 140-2 Level 3; die Prüfung nach FIPS 140-3 Level 3 läuft (Stand in den Kenndaten).

Entwicklung begleitet

Wir unterstützen Entwicklung, Test und Rollout der Funktionsmodule.

Bilder von Thales

Produkt und Umfeld.

Abbildungen von Thales, mit Quelle unter jedem Bild.

Kenndaten und Varianten

Auf einen Blick.

Die Angaben nennen Quelle und Stand. Varianten und Komponenten stimmen wir für Ihr Projekt ab.

Alle Produkte der Kategorie Hardware-Sicherheitsmodule
Hardware-Sicherheitsmodule

Auf einen Blick

Hersteller
Thales
Einsatzbereich
Hardware-Sicherheitsmodul
Kategorie
Hardware-Sicherheitsmodule
Varianten
ProtectServer 3+ External, ProtectServer 3 External, ProtectServer 3 PCIe
Konditionen
Individuelles Angebot

Kenndaten und Nachweise

Modelle
ProtectServer 3+ External, ProtectServer 3 External, ProtectServer 3 PCIe
Besonderheit
Funktionsmodule: eigener Code innerhalb der Sicherheitsgrenze
Zertifizierung
FIPS 140-2 Level 3; FIPS 140-3 Level 3 im Verfahren (Firmware 7.03.03, seit 09/2025)

Herstellerangaben von Thales (Produkt- und Compliance-Seiten); Stand der Angaben: 18.09.2026.

Einsatz im Projekt

Wie wir das Produkt einsetzen.

Anforderungen und Auslegung

Ein Hardware-Sicherheitsmodul schützt Schlüssel, die für Signaturen, Verschlüsselung, PKI, Zahlungsverkehr oder Code Signing gebraucht werden. Welche Plattform passt, hängt von Leistung, Mandantentrennung, Zertifizierungen, Betriebsmodell und den angebundenen Anwendungen ab.

Wir erfassen Anwendungen, Schlüsselarten und Lastprofile, prüfen die geforderten Nachweise und legen Modell, Partitionen oder Container, Hochverfügbarkeit und Sicherung fest. Zertifizierungsangaben nennen wir immer mit Stand und Quelle.

Post-Quanten-Kryptografie vorbereiten

Die NIST-Standards FIPS 203, 204 und 205 legen die ersten Post-Quanten-Verfahren fest. HSM-Plattformen unterstützen sie in unterschiedlichem Umfang und mit unterschiedlichem Prüfstand. Für die Planung zählt, welche Verfahren eine Firmware-Version tatsächlich anbietet und ob Anwendungen sie nutzen können.

Mit OSEEK erfassen wir, wo heute welche Kryptografie eingesetzt wird, und leiten eine Migrationsfolge ab. Im Testaufbau prüfen wir hybride und reine PQC-Verfahren, bevor sie in Produktion gehen.

Installation, Betrieb und Wartung

Wir installieren die Geräte, richten Rollen, Partitionen und Clients ein und dokumentieren Schlüsselzeremonien. Sicherung, Wiederherstellung und Ausfallübernahme werden vor der Abnahme getestet.

Im Betrieb übernehmen wir Updates, Überwachung und Wartung nach Absprache. Änderungen an Zertifizierungen, Firmware oder Anwendungen prüfen wir, bevor sie Ihre Umgebung erreichen.

Leistungen von OTOKO

Thales ProtectServer 3 mit OTOKO.

OTOKO ist der erste Partner mit Luna-8-PQC-Know-how und bereitet Kunden auf PQC vor.

Thales bei OTOKO

HSM Consulting und Integration

Wir vergleichen die Luna-Stufen anhand Ihrer Last, richten die Partitionen ein und verbinden Ihre Anwendungen über den Luna HSM Universal Client. Die Schlüsselzeremonie protokollieren wir für die Revision, damit Prüfer jeden Schritt nachvollziehen können. Überwachung und Betrieb übernimmt auf Wunsch dasselbe Team.

Ihr Ergebnis

Eingerichtete Partitionen, angebundene Anwendungen und Zeremonieprotokoll.

PQC-Readiness

Wir erfassen, welche Anwendungen auf RSA und ECC beruhen, denn Quantenrechner können beide Verfahren brechen, und bereiten den Wechsel auf ML-KEM und ML-DSA vor. Bei Luna 7 liefert die Firmware 7.9 diese Verfahren, bei Luna 8 gehören sie zur Plattform. Die Reihenfolge richtet sich nach Schutzbedarf und Datenlebensdauer, erprobt wird in einer Testumgebung.

Ihr Ergebnis

Migrationsplan mit Zielalgorithmen und Testnachweis je Anwendung.

Auswahl zwischen Luna 7 und Luna 8

Wer heute ein gültiges Zertifikat braucht, beschafft Luna 7; bei Luna 8 laufen die Verfahren noch, dafür bringt die Plattform mehr Container und die neuen Verfahren mit. Wir prüfen Nachweis, Last, Anwendung und Betriebsmodell und begründen die Wahl schriftlich. Der Luna HSM Universal Client verbindet beide Generationen.

Ihr Ergebnis

Schriftlich begründete Entscheidungsvorlage.

Cloud und Betrieb

Wir wählen die passenden Dienste auf Data Protection on Demand aus, verbinden sie mit Ihren Anwendungen und halten Schlüssel über Hybrid Luna auch im eigenen Rechenzentrum. Alternativ übernehmen wir den Betrieb der Geräte in deutschen Rechenzentren. payShield Cloud HSM lässt sich mit Azure, AWS und Google Cloud betreiben.

Ihr Ergebnis

Betriebsmodell mit dokumentierter Schlüsselhaltung.

Vorteile der Distribution

Fragen zu Thales ProtectServer 3

Gut zu wissen.

Wie wählen Sie das passende HSM aus?

Wir vergleichen Anwendungen, geforderte Zertifizierungen, Leistung, Mandantenfähigkeit und Betriebsmodell (eigenes Rechenzentrum, Cloud-Dienst oder hybrid) und empfehlen daraus eine Plattform mit begründeter Auslegung.

Sind die genannten Zertifizierungen abgeschlossen?

Jede Angabe nennt Quelle und Stand. „Im Verfahren“ bedeutet: noch nicht abgeschlossen. Für Ausschreibungen prüfen wir den aktuellen Stand im jeweiligen Prüfverzeichnis.

Unterstützt OTOKO auch den Betrieb?

Ja. Installation, Wartung, Updates und Beratung übernehmen wir nach Vereinbarung, bei Thales mit dem Schwerpunkt PQC-Readiness, bei IDEMIA in der DACH-Region.

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